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Blaise Compaoré Geb. 3. Februar 1951 in Ouagadougou, Obervolta, heute Burkina Faso ist seit 1987 Präsident des westafrikanischen Staates Burkina Faso. |
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Militärische Ausbildung Nachdem Compaoré seine Kindheit in Ziniaré nordöstlich der Hauptstadt Ouagadougou verbracht und das Abitur abgelegt hatte, begann er eine militärische Ausbildung in Kamerun, die er in Frankreich und Marokko weiterführte. Im Jahre 1982 wurde er zum Hauptmann (capitaine) in der obervoltaischen Armee ernannt. |
Beteiligung an Sankaras Revolution und dessen Sturz Als Weggefährte und Freund von Thomas Sankara gehörte er zu der Gruppe von Offizieren, die diesen durch einen Staatsstreich gegen Jean-Baptiste Ouédraogo am 4. August 1983 an die Macht brachte. In den folgenden drei Jahren hatte er verschiedene Ministerposten inne. |
1987: Compaoré Präsident Mit der Begründung, er habe den Sankarismus vor Sankara schützen müssen, der immer öfter einsame, schwer zu durchschauende Entscheidungen getroffen habe, organisierte er vier Jahre später den Putsch gegen Thomas Sankara, im Laufe dessen dieser ermordet wurde. Dies wird in Burkina Faso als rectification (frz. „Berichtigung“) der Revolution von 1983 bezeichnet, deren Kontinuität unter Compaoré sichergestellt werden sollte.
Am 15. Oktober 1987 wurde Blaise Compaoré sechster Präsident von Burkina Faso. 1991 wurde die von ihm initiierte Verfassung der Vierten Republik per Referendum angenommen und Compaoré durch Wahlen, die von der Opposition boykottiert wurden, im Amt bestätigt. Die Wahlbeteiligung lag bei 27%.
1998 fanden erneut Wahlen statt, bei denen Blaise Compaoré für weitere sieben Jahre gewählt wurde.
Präsident Compaoré sah sich aufgrund der anhaltenden Proteste gezwungen, eine „Regierung der nationalen Einheit“ zu bilden und Beschneidungen der eigenen Machtfülle in Kauf zu nehmen. Die innenpolitische Lage hat sich seither beruhigt. Bei den Parlamentswahlen im Mai 2002, die ordnungsgemäß abliefen, verlor die Regierungspartei erheblich an Stimmen, blieb aber mit 58 von 111 Parlamentssitzen stärkste Partei. |
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 | Seine Exzellenz an der Arbeit |  |
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Präsidentschaftswahlen 2005 Eine Verfassungsänderung im Jahre 2000 begrenzte die Amtszeit des Präsidenten auf zwei Perioden von je fünf Jahren Dauer. Zugunsten einer erneuten Kandidatur Compaorés bei den Wahlen 2005 wurde argumentiert, dass er zwei Amtsperioden von sieben Jahren Dauer absolviert hatte und ihm daher nach den Worten der später geänderten Verfassung also die Möglichkeit offen stehe, für zwei weitere fünf Jahre dauernde Amtszeiten zur Verfügung stehen zu können.
Bei den Präsidentschaftswahlen am 13. November 2005 erreichte er nach Angaben der Wahlkommission im ersten Wahlgang rund 80% der Stimmen, während keiner seiner elf Konkurrenten mehr als 5% erreichte. Die Wahlbeteiligung wurde mit 57,5% angegeben. Da zum ersten mal die gesamte Opposition teilgenommen hatte, wird die jetzige Amtszeit Compaorés als die erste wirklich demokratisch legitimierte angesehen. |
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