Mit einem Etwa 90 % der Bevölkerung betreiben Subsistenzwirtschaft, also den Anbau von Obst, Gemüse und Getreide für den Eigenbedarf. Den Grundbedarf der Nahrungsversorgung deckt der Anbau von Hirse, Mais, Sorghum, Fonio und Reis, der etwa 85 % der 110.000 km2; landwirtschaftlich nutzbarer Fläche des Landes in Anspruch nimmt. Im Süden des Landes werden ausserdem Jamswurzel, Maniok und Zuckerrohr angebaut. Für den Export wichtig sind Erdnüsse und vor allem Baumwolle, das Hauptexportgut des Landes. Die klimatischen Ungunstbedingungen erschweren die Ausübung der Landwirtschaft; jährliche Schwankungen der Niederschläge können Dürren und damit lokale Hungersnöte (besonders im Norden des Landes) verursachen. |
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Baumwollverladung in DédougouTrotz der guten Qualität der burkinischen Baumwolle hat das Land aufgrund hoher Agrarsubventionen in westlichen Industrieländern grosse Probleme, seine Ernteerträge auf dem Weltmarkt zu verkaufen. Staatspräsident Blaise Compaoré setzt sich zusammen mit anderen betroffenen afrikanischen Staaten für die Aufhebung dieser Subventionen und freien Zugang afrikanischer Baumwolle auf den Weltmarkt ein. Die Wirtschaft Burkina Fasos, die massgeblich vom Export der Baumwolle abhängt (50 % der Exporte), hat unter schwankenden Weltmarktpreisen zu leiden. Das halbstaatliche Unternehmen Sofitex ist das drittgrösste Textilunternehmen Afrikas. Seit der Schliessung der Fabrik Faso Fani im Jahre 2000 ist in Burkina Faso keine Weiterverarbeitung der Baumwolle in grösserem Stil mehr möglich. |
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Projekt zum Anbau von Weizen soll das Land von Importen unabhängig werden; die erste Ernte konnte 2006 eingefahren werden. Langfristig ist sogar der Weizenexport geplant. |
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